28. Juni 2011 - 08:34 Uhr
Eine gute Digitalkamera allein macht ja noch keine guten Bilder. Besonders was Licht- und Schattenverhältnisse anbelangen, ist schon ein wenig Know-how und mehr noch Experimentierfreude gefragt. Normalerweise sagt man, dass die besten Lichtverhältnisse kurz nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang herrschen. Das Licht ist weicher und Farben kommen schöner heraus. Wenn die Sonne zur Mittagszeit hoch steht, bringt sie Formen und Konturen nicht so gut heraus. Doch manche Situationen passieren eben gerade zu dieser Zeit. Dann nicht zu fotografieren ist auch keine Lösung. Also heißt es: Mut zu Sonne, Schatten und Gegenlicht. Eigentlich wird von Profifotografen auch empfohlen, dass man immer die Sonne im Rücken haben sollte, wenn man Fotos schießt. So kommt es zu keinen Überbelichtungen. Doch manchmal sind genau Gegenlicht-Fotos spannend, gerade am Morgen oder am Abend. Was ihr dafür beachten solltet: Die Sonne muss indirekt im Bild stehen. Also nicht direkt rein fotografieren, sondern immer ein Motiv dazwischen setzen, sprich ein Gebäude, einen Baum oder auch eine Person. Testet das mal aus. Die Ergebnisse wirken meist sehr interessant, weil der Hell-Dunkel-Kontrast so stark ist, dass die Objekte im Vordergrund als Shilhouetten abgebildet werden. Oder es ergeben sich geheimnisvolle Schattenspiele, die von Sonnenstrahlen durchbrochen werden. Auch fahles Dämmerlicht ist etwas sehr Reizvolles. Selbst wenn die Sonne bereits untergegangen ist, grenzen sich manche Objekte als schwache Silhouette ab.
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17. Juni 2011 - 17:59 Uhr
Manchmal haben wir keine Lust, die üblichen Fotomotive abzulichten, weil wir sie schon zig Mal so gesehen haben. Kennt ihr das? Nicht nur, aber besonders im Urlaub fällt uns das am intensivsten auf: Sehenswürdigkeiten, die jeder kennt und die man überall sehen kann, sind meist frontal und in derselben Ansicht fotografiert. Zu finden sind sie dann wahlweise im Reiseprospekt, im Internet, aber auch bei Freunden im Urlaubsalbum. Nur die Farbe des Himmels ändert sich manchmal oder die Person, die vor der Sehenswürdigkeit posiert. Steht man dann irgendwann einmal selbst davor, hätte man große Lust, ein ganz anderes, außergewöhnliches Bild davon zu schießen. So ging es letztens auch unserer Kollegin aus dem Marketing, als sie im Urlaub auf dem Alexanderplatz stand und den Berliner Fernsehturm besichtigte. Erst machte sie ein Foto in der klassischen Frontale des Turms und war vorerst ganz zufrieden. Einige Zeit später, sie war bereits in eine neue Richtung gelaufen, drehte sie sich noch einmal um – und tataa: Es bot sich ihr ein so unglaublicher Anblick, den sie unbedingt festhalten musste: Neben bzw. hinter dem Kirchturm wirkte der Fernsehturm auf einmal gar nicht mehr so riesig – auch der Kontrast zwischen Geschichte und Moderne kam hier deutlich heraus. Irgendwie wirkt das Bild sogar surreal, fast schon manipuliert.
Was wir damit sagen wollen? Manchmal kann man nicht auf Knopfdruck ein unkonventionelles Motiv finden. Manchmal müssen einem die Motive ganz nebenbei begegnen. Nur dann ist es wichtig, dass wir sie auch wahrnehmen und überhaupt sehen. Wir wünschen euch offene Augen für gute Motive und ein gutes Gespür dafür, wo sie zu entdecken sind.
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10. Juni 2011 - 12:08 Uhr
Ob Rom, Paris, London, New York oder Berlin: Städtereisen sind angesagt wie nie zuvor. Vielleicht habt ihr dieses Jahr ja auch noch die eine oder andere Metropole auf dem Urlaubsplan stehen. Zu einem Städtetrip gehört natürlich auch, ein Fotoalbum der vielen einzelnen Motive zu erstellen, die sich in einer Big City fast endlos bieten. Doch es muss nicht zwingend gleich die wuselige Großstadt sein, die man bereist. Auch kleine historische Städtchen haben ihren besonderen Reiz und bieten ganz typische Fotomotive: Denkt nur an die vielen schmalen Gässchen, Fachwerkhäuser und historischen Plätze, die kleine Städtchen bieten können. Neben den typischen Sehenswürdigkeiten einer Stadt, die wohl jeder gerne fotografiert, gibt es für Hobbyfotografen aber noch viel mehr zu entdecken. Manchmal passieren auch vermeintliche Pannen. Doch statt frustriert den Kopf in den Sand zu stecken, solltet ihr lieber die Kamera zücken und Humor auf euren Bildern beweisen, z. B. durch skurrile Verkaufsobjekte auf dem Flohmarkt, eure genervte Reisegruppe beim Anstehen an einer Kassenschlange, „Singing in the rain“ (wir wünschen es keinem, aber manchmal regnet es im Urlaub wie aus Eimern), den Ausblick vom höchsten Punkt der Stadt – in eine dicke Nebelsuppe, euer Hotelzimmer wie aus einem düsteren 60er-Jahre-Krimi … Sicher habt ihr auch noch die ein oder andere Szenerie fernab der typischen Touristen-Fotomotive zu bieten. Wir sind gespannt auf eure Ergebnisse! Und nicht nur wir: Denn unsere kostenlosen Online-Alben könnt ihr natürlich jederzeit teilen mit wem ihr wollt. Ihr habt leider keinen Städtetrip vor euch? Dann packt einfach die Kamera ein und fahrt in die nächstgelegene Stadt. Selbst da gibt’s sicher noch neue Fleckchen zu fotografieren, die ihr noch nicht kennt.
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1. Juni 2011 - 12:26 Uhr
Seid ihr auf der Suche nach einer neuen Fotoidee zum Nachmachen? Heute haben wir etwas Märchenhaftes für euch auf Lager: Märchenszenen nachstellen und fotografieren – auch als Serie eine wunderbare Idee! Diese Bilder sind nicht nur klasse an der Wand, auch über ein Online-Album im Märchenthema freuen sich eure Freunde und die Familie. Und los geht’s: Sucht euch erst mal ein schönes Märchen aus Kindertagen aus, dass ihr gerne inszenieren wollt: Rotkäppchen, das tapfere Schneiderlein, Aschenputtel oder lieber Dornröschen? Ein bisschen kommt’s auf die Ausstattung und Kulisse an: Gibt es einen alten Turm bei euch im Ort? Dann bietet sich natürlich Rapunzel an. Ihr besitzt einen Hund? Prima – spielt Rotkäppchen im Wald nach, euer Hund darf dabei der Wolf sein. Ihr kennt einen See oder Tümpel in der Nähe? Dann nichts wie einen Plastikfrosch eingepackt und Froschkönig gespielt. Für Hänsel und Gretel braucht ihr Freunde, die das Geschwisterpaar spielen, wie sie im Wald umher irren. Vergesst die Hexe nicht. Und übrigens: Nicht nur die Gebrüder Grimm sind tolle Geschichten-Lieferanten, auch der Orient bietet eine große Sagenauswahl. Märchen aus Tausendundeiner Nacht von Sindbad bis Ali Baba machen besonders bei der Kostümauswahl viel Spaß. Egal, welches Märchen ihr nun nachspielen wollt: Die Kulissen (alles, was sich im Hintergrund befindet) sind ganz entscheidend für den Erfolg eures Vorhabens. Haltet also Ausschau nach verwunschenen Ecken, alten Gebäuden und zauberhafter Natur – dann sprudeln die Ideen fast von allein. Zur Anregung hier noch ein paar bekannte Märchen und Geschichten, von denen bisher noch nicht die Rede war:
• Brüderchen und Schwesterchen
• Frau Holle
• Max und Moritz
• Bremer Stadtmusikanten
• Die sieben Geißlein
• Zwerg Nase
• Der gestiefelte Kater
• Hase und Igel
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