Archiv für August 2011


Picknick mit der ganzen Familie: Fotos von lustigen Runden

25. August 2011 - 17:04 Uhr

Im Moment ist immer noch die ideale Zeit für ein gemeinsames Dinner im Freien. Also macht euch feines Essen und leckere Snacks zum Mitnehmen und sucht euch ein lauschiges Plätzchen in der Natur für ein Picknick. Am meisten Spaß macht das mit vielen Freunden oder der Familie. So kann man sich außerdem die ganze Vorbereitung aufteilen: Jemand kümmert sich um gekühlte Getränke, jemand um Obst oder Salate, der oder die Dritte bringt Brot mit, auch um Decken und Kissen kann sich jemand eigenständig kümmern. Nachdem ihr feine Dinge vorgekocht und gebacken habt, kann der Trip ins Grüne beginnen. Sucht euch ein naturbelassenes Stück Grün aus, am besten mit Schattenmöglichkeiten, vielleicht sogar an einem öffentlichen Grillplatz. Wasser in der Nähe wäre das Nonplusultra, dann aber vorher allen Bescheid geben, die Badesachen mitzubringen. Sorgt ebenfalls für gemeinsame Unterhaltungs- und Spielmöglichkeiten: Federball, Indiaca, ein aufgeführtes Zauberkunststück, Slacklines zwischen zwei Bäumen befestigt, Brettspiele, Malsachen etc.

Picknick-Foto machen: Bringt Spannung in eure Bilder

Bei all dem Trubel solltet ihr immer an eure Kamera denken, um den schönen Tag bildlich zu dokumentieren. Hier könnt ihr euch wieder der ganzen Palette der Fotografie bedienen: Vom Porträt bis zum Gruppenbild, von der Naturaufnahme bis zum Bewegtbild, vom Sonnenfoto inklusive Blitz gegen Schlagschatten bis zur Panorama-Fotografie. Wechselt dafür einfach oft den Standort, so findet ihr gute Ideen für eine schöne Aufnahme. Und versucht euch in verschiedenen Perspektiven. Vielleicht steht sogar in der Nähe ein Turm oder eine Rutsche, um in Vogelperspektive zu fotografieren. Das sieht sicher schön aus, wenn all eure Lieben auf den Decken verteilt sitzen und genießen.

Das gesamte Roodle-Team wünscht euch noch einen schönen Restsommer voller Sonnenschein!

Bild: iStockphoto®, ©xyno, picnic.

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Zivilisationsreste: Von Menschen geschaffen und verlassen

23. August 2011 - 14:01 Uhr

Neulich war eine Mitarbeiterin unserer Redaktion auf der Suche nach verlassenen Zivili- sationsresten unterwegs. Mit der Kamera bewaffnet zog sie in ein Stadtviertel, das früher mehrere große Fabriken beherbergte. Und was ist heute noch davon zu sehen? Leere Hallen, eingeschlagene Fenster, ausrangierte Maschinen voller Rost, Graffiti, viel Unrat etc. „Eigentlich sieht alles irgendwie schäbig aus und schreit förmlich nach Abriss, andererseits erzählen die Leerstände so viele alte Geschichten, die man erst bei näherem Betrachten so richtig entdeckt“, verrät sie uns. Es müssen also nicht immer nur Prachtbauten vergangener Jahrhunderte oder besonders herausragende Sehenswürdigkeiten sein, die man schön in Bildern inszeniert? „Nein, man muss nur einen Blick für ungewöhnliche Details entwickeln“, sagt sie weiterhin, „besonders bei trübem Wetter kommen solche verlassenen Kleinode toll zur Geltung.“ Bei einer Fototour dieser Art kommt es mehr darauf an, die gesamten Eindrücke des Zivilisationsüberbleibsels zu dokumentieren: eine weggeworfene Plastiktüte, die im Wind tanzt, ein umgekippter Blecheimer, scheinbar vergessene Gerätschaften, ein mit Unkraut bewachsenes Autowrack …

Doch wie sind aus dem großen Ganzen einzelne Motive zu finden? Beginnt am besten damit, das Gebäude aus einiger Entfernung als Gesamtbild zu fotografieren. Probiert dabei verschiedene Perspektiven aus (seitlich, von unten, von oben). Vielleicht könnt ihr auch im Vordergrund ein Nebenmotiv platzieren, z.B. Weggeworfenes. Nun fotografiert ihr nur die spannenden Details des Gebäudes: ein altes Tor, eine eingeschlagene Laterne, Pflaster, Dachziegel, ein Sims, bröckelnder Putz etc. Wichtig ist dabei, den optimalen Blickwinkel zu finden. Und da kommt ihr am Herumprobieren nicht vorbei, aber das macht ja auch Spaß. Doch seid bei Abbruchhäusern immer schön vorsichtig: Zum einen heißt es dort oftmals „Betreten verboten“, zum anderen kann es ernsthaft gefährlich sein, wenn ihr sie erkundet. Dann lieber nur die Außenfassade ins Visier nehmen!

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Endlich Badewetter: Schöne Strandbilder fotografieren

19. August 2011 - 09:55 Uhr

An alle, die jetzt Ferien oder Urlaub haben: Das lang ersehnte Badewetter ist da – nutzt die Zeit und geht unbedingt ins Schwimmbad, an den Strand oder zum See. Motive bieten sich dort sehr viele: ins Becken springende Kinder, genüssliche Sonnen- anbeter auf dem Handtuch, sich gegenseitig neckende Jugendliche, genussfreudige Eisfans, sportliche Sprungturm-Akrobaten oder einfach nur Bahnen ziehende Schwimmer. Sollte euer Motiv viel Bewegung einfangen, wählt einfach das Aufnahmeprogramm für Sportmotive eurer Digicam. Die Kamera stellt dann alles dafür Nötige automatisch ein. Am besten habt ihr dafür natürlich ein Stativ dabei, aber wer nimmt so was schon gerne mit an den See :-) Zur Not könnt ihr die Kamera auf einem Stein oder der mitgebrachten Kühltasche abstellen und somit ruhig halten. Aber genug der Technik, danach dürft ihr euch ganz der Situation und euren Motiven widmen. Macht nun einfach möglichst viele Aufnahmen schnell hintereinander, das erhöht die Wahrscheinlichkeit auf wirklich gute und fröhliche Sommer-Schnappschüsse. Gestellte Gruppenporträts haben hier nämlich nichts verloren, hier geht um Spaß, Atmosphäre und farbenfrohe Foto-Ergebnisse. Übrigens: Passt immer auf, dass die Kamera keine Wasserspritzer abbekommt. Zur Not schützt ihr sie mit einer durchsichtigen Plastiktüte, die ihr über die Kamera stülpt und ein Loch für das Objektiv ausschneidet. Damit könnt ihr den Auslöser nämlich trotzdem sehen. Für Kompaktkameras gibt es außerdem spezielle Unterwassergehäuse zu kaufen.

So, und nun möchten wir gerne wissen, wo ihr euren Sommer am liebsten verbringt? Wir freuen uns auf viele Postings und Nachrichten.

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Porträts fotografieren: Wie ihr Porträtfotos gut hinbekommt

9. August 2011 - 12:22 Uhr

Habt ihr euch schon mal in Einzelporträts versucht? Ein weites Feld, wenn man einige Profitipps beherzigen will. Aber alles der Reihe nach, hier einige leicht umzusetzende Vorschläge, damit eure Personenfotografie gut gelingt. Wichtig für den Anfang ist, dass der Porträtierte entspannt ist. Wenn er nicht locker ist, sieht man dies sofort in seinen Gesichtszügen. Also macht vorab ein wenig Quatsch bis er lacht, danach sieht er natürlich aus. Übrigens sind lustige Witze zwischendurch gut für Schnappschüsse mit herzhaftem Lachen. Doch zunächst sucht ihr euch einen passenden Hintergrund. Ob ihr euch für eine neutrale weiße Wand entscheidet oder z. B. einen Hintergrund aus buntem Papier bastelt, solltet ihr ein wenig von der Kleidung eures Modells abhängig machen. Dann kommt das Wichtigste: das Licht. Um Porträts zu fotografieren, benötigt ihr viel Licht, am besten aus mehreren Quellen. Verwendet also das Deckenlicht zusammen mit zwei Nachttischlampen, die wie Strahler von beiden Seiten auf euer Modell leuchten. Hier müsst ihr einfach ein wenig spielen, um die Person gekonnt in Szene zu setzen. Achtung: Auch der Hintergrund muss beleuchtet werden, sonst entstehen dort Schlagschatten. So, nun geht es um den Bildausschnitt des Porträts: Wollt ihr nur den Kopf abbilden oder auch den Oberkörper? Fotografiert ihr frontal oder soll das Modell eher schräg sitzen bzw. stehen? Auch muss die Person nicht direkt in die Kamera gucken, ein verträumter Blick aus dem Fenster sieht auch sehr schön aus. Zuletzt noch etwas zur Perspektive: Die Kamera auf Augenhöhe zu halten sieht sehr natürlich aus. Doch von oben zu fotografieren (stellt euch auf einen Stuhl) – oder auch von unten – lassen interessante Blickwinkel zu. Dafür kann euer Modell zusätzlich der Kamera mit den Augen folgen oder auch den Kopf zusätzlich senken oder auch heben.

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Bildgestaltung: Motive spannend positionieren

1. August 2011 - 14:47 Uhr

Heute geht’s um Bildgestaltung: Wie erkennt man gute Motive und setzt diese toll in Szene? Wie hält man atemberaubende Bilder mit der Kamera fest, ohne dass sie an Geltung verlieren? Wie verdeutlicht man gewaltige Größen auf einem Foto? Sicher habt ihr euch auch schon die eine oder andere Frage gestellt. Falsche Antworten wären: „Weil es Hobbyfotografen nicht besser machen können“ oder „weil mit der Digicam nicht mehr drin ist.“ Stimmt nämlich nicht. Oft fehlt es nur an den Grundregeln der Bildgestaltung – und die sind meist recht einfach einzuhalten. Beispielsweise die beeindruckende Größe eines Gebäudes: Um das zu verdeutlichen, müsst ihr einen komplett abgebildeten Menschen als Maßstab mit aufs Bild nehmen. So sieht man gleich, wie groß die Umgebung tatsächlich ist. Auch was die Position des Hauptmotivs anbelangt, kann experimentiert werden. Viele Fotografen stellen das Hauptmotiv nämlich genau in die Mitte des Bildes. Das ist zwar grundsätzlich nicht falsch, aber ein wenig langweilig. Probiert doch mal, das Motiv im zweiten Drittel des Bildes zu platzieren. Dafür stellt ihr euch das Bild in drei gleichen Teilen vor – funktioniert im Hoch- wie im Querformat. Für deutlich mehr Spannung platziert ihr euer Hauptmotiv jeweils auf den Linien dieser Drittelgestaltung. Besonders horizontale oder vertikale Sichtlinien betonen diese Aufteilung, z. B. der Horizont, die Wasseroberfläche, ein Baumstamm etc. Dieses recht wirksame Prinzip ist übrigens die vereinfachte Form des Goldenen Schnittes. Macht doch vorab mal ein paar Versuche zu Hause am Küchentisch: Einfach z. B. Trinkglas erst mittig und dann in der beschriebenen Drittelregelung fotografieren – ob nach oben oder unten bzw. links oder rechts verschoben, spielt dabei keine Rolle. Wichtig: Achtet auf einen neutralen Hintergrund, am besten eine weiße Wand. So bekommt ihr ein Gefühl für unterschiedliche Bildgestaltung. Und wie sieht es ganz allgemein mit eurer Entscheidung für Hoch- oder Querformat aus? Bei Einzelpersonen entscheidet man sich meist für ein Hochformat, ganze Menschengruppen fotografiert man eher im Querformat. Hohe Gebäue im Hochformat, Brücken oder der Horizont klassischerweise im Querformat. Hier könnt ihr unkonventionelle Tests machen und die üblich verwendeten Formate tauschen. Oder haltet die Kamera für ungewöhnliche Ansichten doch mal schräg. Durch solche Stilmittel führt ihr den Blick des Betrachters und erzeugt spannende Bilder. Viel Spaß beim Herumexperimentieren!

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