22. September 2011 - 16:37 Uhr
Wenn ihr gerne und viel fotografiert, hattet ihr sicher schon öfter mal „Spezialaufträge“ im Kreis von Verwandten und Bekannten zu erledigen: von der Geburtstagsfeier über das große Familientreffen bis vielleicht sogar zu einer Hochzeit. Auch wenn die Festivitäten erst mal grundverschieden klingen, sind die Herangehensweisen in jedem Fall doch sehr ähnlich. Hier erhaltet ihr eine Handvoll grundlegender Tipps, wie ihr euch auf das jeweilige Event gut vorbereitet und worauf ihr dabei besonders achten solltet. Denn je besser ihr bestimmte Dinge vorab wisst und mit den betroffenen Personen besprecht, umso gelungener werden eure Aufnahmen.
1. Wenn ihr auch draußen fotografiert: Wie ist die Wettervorhersage? Muss improvisiert werden?
2. Schaut euch die Location vorab an, besonders wenn sie euch fremd ist: Wo macht ihr Gruppenaufnahmen, wo gibt es freie Hintergrundflächen? Gibt es lauschige Plätzchen mit schönem Lichteinfall?
3. Was wünscht euer „Auftraggeber“? Möchte er einen ganz bestimmten Look der Bilder oder eher eine zwanglose, fröhliche Dokumentation seiner Feier? Sollt ihr Porträts der Gäste machen?
4. Neben den feiernden Personen und Gästen ist auch das Drumherum typisch für das Ereignis und somit wichtige Bildmotive: Sektgläser, Torten, der gedeckte Tisch, Blumenschmuck …
5. Traut euch: Sprecht Gäste an, die sich vermeintlich vor der Kamera ‘drücken’, animiert zum Lachen, macht kleine Witzchen …
6. Reicht eure eigene Kameraausrüstung für das Vorhaben aus? Müsst ihr euch ein Stativ, eine Zweitkamera, Objektive ausleihen?
7. Wichtig: Nehmt ausreichend Akkus und Speicherkarten für eure Kamera mit.
8. Keep cool und habt Spaß an der Umsetzung, dann klappt’s bestimmt.
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15. September 2011 - 11:54 Uhr
Man assoziiert sie gern mit Amerika, doch auch bei uns sind sie an jeder Ecke zu finden: leuchtende Werbeschriften und bunte Schilder mit Text. Viele Hobbyfotografen machen es sich zur lebenslangen Aufgabe, besonders schöne und oftmals auch nostalgische Werbeschilder aufzustöbern und fotografisch zu dokumentieren. Ob alte Emailleschilder, Blechschilder oder auch blinkende Werbeobjekte aus der Neuzeit: Besonders in Serie fotografiert wirken die Schilder richtig toll. Also nichts wie auf zur Schilderjagd: In Supermärkten, auf dem Flohmarkt, an Litfasssäulen und Plakatwänden sowie im Kino werdet ihr fündig, um nur einige der Örtlichkeiten aufzuzählen. Übrigens: Die Idee lässt sich für viele Themen ausweiten. Fotografiert doch mal ausschließlich Autokennzeichen in Frontalaufnahme oder macht eine Serie aus Ortsschildern oder Autobahnwegweisern. Oder bringt alle Ortsschilder eurer Wohngegend in den Kasten. Lustige Warnschilder in öffentlichen Gebäuden, auf Spielplätzen, in Hinterhöfen oder auf Parkplätzen gibt’s außerdem zur Genüge, ihr müsst nur die Augen offen und die Kamera parat halten. Letztlich entscheidet auch die Bildzusammenstellung und der Bildausschnitt über das Ergebnis: Ihr könnt bewusst Fotos von Schildern halb abschneiden und mit anderen zusammenmontieren, um einen neuen inhaltlichen Sinn zu bilden. Das geht am besten hinterher bei der Bildbearbeitung am PC. Sicher gibt es noch viel mehr Ideen, was aus Fotos von Schildern und Werbeplakaten gestaltet werden kann. Wir freuen uns auf eure persönlichen “Schilderwald-Alben”!
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9. September 2011 - 14:46 Uhr
Viele von euch wohnen in der Großstadt und kommen somit nur selten raus aufs Land. Doch nehmt euch mal die Zeit, um bewusst und aufmerksam durch einen unserer Wälder zu spazieren. Es gibt so viele schöne Ecken, die zum Spazierengehen einladen, man muss meist gar nicht lange suchen. Außerdem ist die Luft so frisch und die Stille wunderbar zur Erholung. Besonders in der kommenden Jahreszeit fangen auch schon die Blätter an, sich zu verfärben. Dann sind Laub- oder Mischwälder wunderbar farbenfroh und reflektieren das Licht. Alle paar Meter verändert der Wald sein Gesicht: Mal ist er ganz düster und dicht bewaldet, in Lichtungen hingegen hell und sonnendurchflutet. Mal seht ihr offenes Wurzelwerk am Wegesrand, mal mit Moos bewachsene Flächen oder weite Farnfelder. Durch diese große Vielfalt findet ihr auf eurer Tour unzählige Fotoideen. Am besten und sichersten ist, ihr nehmt einen Freund oder eine Freundin mit. Dann könnt ihr euch auch gegenseitig porträtieren. Für mögliche Posen lasst euren Gedanken einfach freien Lauf: Ob ihr fröhlich zwischen Bäume umherspringt oder am Boden liegend eine Profilaufnahme macht, hängt ganz von eurer Fantasie ab. Denn eine märchenhafte, bezaubernde Stimmung herrscht im Wald zu jeder Tageszeit und Lichtsituation. Zum Schluss noch ein Tipp aus der Redaktion: Schmiert euch ein paar leckere Brote, packt Getränke, Obst und eine Picknickdecke ein und verstaut alles in einem kleinen Korb oder Rucksack. Denn Spazierengehen und Fotografieren im Wald können ziemlich hungrig machen
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2. September 2011 - 12:03 Uhr
Ist euch das auch schon mal passiert: Da steht man vor dem atemberaubenden Meer oder einer nicht enden zu wollenden Bergkette – und bringt das Motiv trotz aller Großartigkeit nicht aufs Bild. Woran liegt das? Nun ja, manchmal ist es schwierig, ein Bild spannend zu machen, auch wenn man den Standort und somit die Perspektive wechselt. Denn das Auge sucht immer nach einem Blickfang oder etwas, das das Größenverhältnis deutlich macht. Um Weite schön darzustellen, solltet ihr euch nach den Regeln des Goldenen Schnittes orientieren oder die Gewichtung im Drittelverhältnis platzieren. Das bringt den gewünschten Effekt, den ein mittiger Aufbau so nie erzeugen könnte. Als Blickfang sind ein Vogel, ein Auto, ein Zaun, Wellenbewegungen oder ein paar Bäume wunderbar, sie bringen nämlich einen Maßstab ins Bild. Doch wenn diese Motive einfach fehlen, benötigt ihr eben ein Gestaltungsmittel im Vordergrund. Denn leider gibt es diesen Hingucker nicht immer, z. B. könnt ihr auf der freien Meeresoberfläche schlecht so lange warten, bis endlich ein Schiff antuckert. Ob dieses Gestaltungselement im Vorgergrund nun ein Badetuch am Strand ist oder ein Rucksack vor der Bergfront: Nehmt irgendetwas Passendes und stellt es vor euer Motiv. Und solltet ihr völlig ohne Requisite dastehen, dann macht am besten ein Porträt per Selbstauslöser von euch – entweder mit Stativ oder eben einer festen Unterlage für eure Kamera, damit nichts verwackelt. Ihr seht: Möglichkeiten gibt es einige, man muss nur gut improvisieren können.
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