Wintermotive: Kamera-Einstellungen für Fortgeschrittene

Auch wenn der Schnee bei diesen milden Temperaturen weiter auf sich warten lässt, geht es heute um Wintermotive mit Schnee und Eis. Das ist eine kleine Herausforderung für den Hobbyfotografen, denn häufig wird aus dem dicken weißen Schneeteppich eine langweilige graue Fläche. Das hat mit einer zu geringen Belichtung zu tun. Denn ob gezuckerte Baumwipfel oder verschneiter Garten: Sind große Schneeanteile im Bild, müssen eine gute Belichtungseinstellung und eventuell ein Weißabgleich einfach sein. Doch der Reihe nach: Die automatische Auslösefunktion eurer Digicam belichtet Schneemotive meist zu wenig. Das Ergebnis sind dunkle und unsaubere Schneeflächen. Um dem entgegenzuwirken solltet ihr die Belichtung um eine oder zwei Stufen verlängern. Schaut am besten in eurer Bedienungsanleitung nach, wie das geht. Achtung: Bitte nicht zu viel belichten! Wenn ihr überbelichtet, wird das Gegenteil erzielt – jegliche Strukturen des Schnees gehen dabei verloren und alles verschwimmt zu einer Fläche. Jetzt zum Weißabgleich: Gerade bei Sonnenschein reflektiert der Schnee den blauen Himmel häufig zu stark, Schatten werden ebenso blau wiedergegeben. Macht euch also ein wenig mit dem manuellen Weißabgleich vertraut. Näheres dazu weiß die Bedienungsanleitung eures Vertrauens :-) . Übrigens: Solltet ihr gleich noch einen Ski- oder Snowboardfahrer in Aktion knipsen wollen, dann drückt den Auslöser eurer Kamera erst mal halb durch, damit sich die Schärfe des Objektivs einstellen kann. Erst dann den Auslöser ganz durch drücken. Jetzt aber erst mal viel Spaß beim Wintersport! Und immer schön auf eure Kamera achten und am besten bruchsicher verstauen.

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